Chemische Reinigung & Desinfektion von Trinkwasserbehältern  

Allgemeines:

 Die immer schlechter werdenden Umweltbedingungen und der zunehmende Wasserverbrauch machen es erforderlich, der Reinigung von Trinkwasseranlagen mehr Aufmerksamkeit und Sorgfalt zuzuwenden.

Durch die Belastung der Luft und der vermehrten Bodenverschmutzung kommt es zu stärkeren Ablagerungen in den Wasserbehältern.

Diese können über 2 Wege in den Behälter gelangen:  

 1.) Einbringung durch die Lüftungen     

  • Staub   
  • Insekten   
  • Blütenpollen   
  • Ölfilme (Autoabgase-Ölheizungen etc.)    
  • Ablagerung hauptsächlich in der Wechselzone   

 

2.) Einbringung durch das Wasser selbst     

  • Härtebildner (Kalk-Magnesiumsalze)   
  • Eisen   
  • Mangan   
  • Sand, Erde etc.    
  • Ablagerungen im ganzen Behälterbereich und in der Wechselzone   


Hinter diesen Ablagerungen bieten sich gute Möglichkeiten zur ungestörten Entwicklung von Keimen, die dann in der Folge den gesamten Wasserinhalt des Behälters kontaminieren können. Bei Eisen- und Manganablagerungen können außerdem Beschädigungen an der Behälterwand entstehen. Aber auch der optische Eindruck eines Trinkwasserbehälters sollte dem "Lebensmittel Wasser" entsprechen.

Um all diesen Problemen präventiv entgegenzuwirken, ist es erforderlich, die Trinkwasserbehälter in regelmäßigen Abständen zu reinigen.

LEISTUNGSBESCHREIBUNG:  

Begutachtung des Behälters auf bauliche Mängel ( nur aus hygienischer Sicht ! ) um auf Verschmutzungs- und Verkeimungsquellen hinzuweisen  

Vorreinigung des Bodens mit Wasser, sofern Sand oder Erde vorhanden ist.  

Mirasan TWR oder Mirasan Grün (ÖVGW geprüfte saure Reiniger) werden mit dem Niederdrucksprühgerät Miramat ohne Gerüst oder Leitern im Trinkwasserbehälter aufgetragen. Damit ist eine wirkungsvolle chemische Reinigung in kürzester Zeit gewährleistet.  

Nach einer kurzen Einwirkzeit werden die Behälterwände mit Trinkwasser abgewaschen und somit Schmutz, Ablagerungs- und Reinigungsmittelrückstände entfernt.  

Das Abwaschwasser wird, wenn erforderlich, neutralisiert.  

Sollte von einem Untersuchungslabor eine unzulässige Keimzahl festgestellt worden sein, so wird nach einer chemischen Reinigung der gesamte Behälter und die Behälterdecke mit einer Chlorlösung besprüht.  

Danach wird der Boden mit ca. 5cm Wasser geflutet und wieder abgelassen.  

Somit ist der Trinkwasserbehälter wieder befüllbar und eine umgehende Laboruntersuchung auf Keimzahlen kann durchgeführt werden.  

Unsere Gerätschaften sowie die Ausbildung unseres Personals entsprechen immer dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.